Im Januar 1944 begann die große Offensive der "Roten Armee" zur Befreiung Leningrads. Die deutschen Divisionen mussten sich von nun an immer weiter aus dem Gebiet südlich des Ladoga-Sees und vom Wolchow zurückziehen. Nach dem Abflauen der sowjetischen Winteroffensive, stabilisierte sich die Front in der "Panther-Stellung". Der Verlauf der HKL Anfang März 1944 begann im Norden bei Narwa am Finnischen Meerbusen, ging weiter nach Süden, am Westufer des Peipus-Sees entlang, über Pleskau, Ostrow, dem Verlauf der Welikaja folgend nach Opotschka, bis in das Gebiet westlich von Newel. Hier befand sich die Nahtstelle zur Heeresgruppe Mitte. Am 22. Juni 1944 setzen die Sowjets zum nächsten Schlag gegen die deutschen Divisionen an. Gegen diese Übermacht konnten die Stellungen nicht mehr gehalten werden und der Rückzug Richtung Baltikum wurde fortgesetzt. Am 26. Juli musste Daugavpils (Dünaburg) aufgegeben werden, während im Norden das III. (germ.) SS-Panzer-Korps in heftigen Kämpfen um Narwa stand. Rückzug nach Kurlandaus der Sicht des Pioniers Karl Brockmann (126. Infanterie-Division) |
1. Kurland-Schlacht13. Oktober bis 24. Oktober 1944 |
2. Kurland-Schlacht27. Oktober bis 15. Dezember 1944 |
3. Kurland-Schlacht21. Dezember bis 31. Dezember 1944 |
4. Kurland-Schlacht24. Januar bis 03. Februar 1945 |
5. Kurland-Schlacht20. Februar bis 10. März 1945 |
6. Kurland-Schlacht18. März bis 31. März 1945 |
Der Kampf um die Baltischen Inseln14. September 1941 bis 25. November 1944 |
Die Kapitulation - das Ende in KurlandMitte April bis 9. Mai 1945 |