Gästebuch

Name:
E-Mail-Adresse:
Ort:
Website:
Smilies:
Text:
Code eingeben:

Hinweise zur Nutzung


28 Hiltrud Puff, geb. Pawelzick aus 67735 Mehlbach schrieb:
Mein Vater war zuletzt in Kurland stationiert,
Truppenteil 2/GREN R.322. Letzte Post aus
Kurland vom 01.01.1945, Feldpost-Nr.
17023E.
Angeblich soll er bei Stargart Anfang März
1945 gefallen sein. Ist seine Truppe noch
nach Westpreußen u. dann nach Ostpommer
n verlegt worden? Wer weiß etwas darüber?
Meine Mutter wurde nur indirekt und sehr
verwirrend informiert. Wir kennen keine
Zeitzeugen. Vielleicht weiß heute jemand
mehr. Danke! HP
  06.05.2007 11:41:46
Kommentar:
Hallo Frau Puff, das Grenadier-Regiment 322 gehörte ursprünglich zur 285. Sicherungs-Division, welche im Juli 1944 wegen hoher Verluste aufgelöst wurde. Das Regiment kam anschließend zur 281. Infanterie-Division, die erst kurz zuvor von einer Sicherungs- in eine Infanterie-Division umgegliedert wurde. Die 3. Kurland-Schlacht erlebte die Division im Gebiet zwischen Tukums und Slampe. Das I. Bataillon des Gren.-Rgt. 322 wurde in den letzten Tagen des Jahres 1944 bei den schweren Kämpfen südwestlich von Dzukste eingesetzt. Im Januar/Februar 1945 wurde die 281. ID im Schiffstransport von Libau aus nach Danzig transportiert. Von dort ging es im Bahntransport ins mittlere Ostpommern. Im Raum Nörenberg war eine umfangreiche Bereitstellung von Infanterie- und Panzereinheiten im Gange. Ein letztes Großunternehmen sollte von Schlesien und Pommern aus die feindliche, schon vor Küstrin stehende Angriffsspitze abschneiden. Die 281. Inf.-Div. war auch dabei. Die 281. Inf.-Div. wurde herausgezogen und zur Abwehr zwischen Südende des Madüsees und südlich Stargard eingesetzt. Anfang März 1945 rollte eine neue Feindoffensive Ostpommern auf. Die 281. Inf.-Div. sperrte den Weg nach Stettin. Trotz gewaltigem Materialeinsatz gelang der “Roten Armee“ der Durchbruch zu den noch heilen Oderbrücken nicht. Tagsüber kämpfend, nachts marschierend erreichten die Einheiten der 281. Inf.-Div. am 5. Mai 1945 den Raum Schwerin. Dort gingen die Soldaten der 281. Inf.-Div. in englische Gefangenschaft. Viele Grüße Michael Molter
27 Johannes Schmitt aus Pforzheim schrieb:
schöne homepage, freue mich schon auf die
lagekarten...
  10.04.2007 21:36:15
26 Schmidt Ragnhild aus Kôln/St.Vith(Belgien) schrieb:
Ich suche fûr meine Mutter ihren Onkel, er
wird seit 1944/45 im Osten vermisst, ich
habe schon alles versucht, komme aber
nicht weiter, wûrde mich freuen wenn Sie mir
helfen kônnten.Mfg R.Schmidt
  10.04.2007 15:44:49
Kommentar:
Hallo Ragnhild, ich kann leider auch nur auf die Rubrik "Vermisstensuche - erste Schritte" verweisen. Viele Grüße und viel Erfolg! Michael
25 Anne aus Sachsen schrieb:
Mir gefällt die Homepage sehr gut. Mein Opa
Rudolf Teich war auch in dieser
Kesselschlacht und kam am 8.5.45 in
Gefangenschaft. Er kam nach Tula und von
dort am 27.7.46 schwerkrank in ein
russisches Lazarett und wurde von da
schwerstkrank nach Deutschland geschickt.
Meine Oma hat es glücklicherweise geschafft
in wieder aufzupäppeln und er hatte ein
glückliches Leben bis 2001.
  09.04.2007 19:26:04
24 JM schrieb:
Hallo

Suche ehemalige Angehoerige des
36 PZ.RGT.( 1 Kompanie ? unter
Hauptmann Kuehn ).- 14 Panzerdivision ,
die evtl. alle 6 Kurlandschlachten
bestritten haben und wer von ihnen
im 36 PZ.RGT. das Aermelband Kurland
verliehen bekommen hat.

Gigt es noch
Kammeradschaftstreffen der
14 PZ Dv?

Wuerde mich freuen wenn ich eine
nachricht bekommen wuerde.

MFG JM
  27.03.2007 01:42:45
Kommentar:
Meines Wissens gibt es keinen bestehenden Traditionsverband der ehemaligen 14. Pz.-Div. mehr. Vielleicht kann in dieser Frage die Redaktion der Zeitschrift KAMERADEN unter: www.kameradenwerke.de weiter helfen. Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht noch die Divisionsgeschichte. Sie wurde wieder neu aufgelegt. Titel: "Die 14. Panzer-Division 1940-1945" von Rolf Grams. ISBN: 3895551856. Viele Grüße Michael
23 Krisstof aus Gdynia schrieb:
Hallo!
Sehr gute Seite!Ich wollte euch fragen ob latvian
legion hat um gotenhafen gekaempft (im maerz
45)?ich hab etwas darueber gehoert bin aber nicht
sicher ob's stimmt.
Gruss aus Polen!
  21.03.2007 18:03:44
Kommentar:
Hallo Krisstof, es muss sich dabei um die 15. lett. SS-Grenadier-Division gehandelt haben. Die Div. wurde im Februar 1945 kurzfristig der 2. Armee in Westpreußen unterstellt. Im März wurde die Div. nach Ostpommern verlegt und der Korpsgruppe des Generals Tettau unterstellt. Diese sollte im Rahmen der 3. Panzer-Armee den Großraum Schneidemühl verteidigen. Viele Grüße Michael
22 Wahl, Rochus heinrich aus St. Wendel / Saar schrieb:
Hallo!
Mein Großvater, Willibrord Wahl, fiel am
21.10.1944 in Lettland.
Laut WAST liegt er auf dem Soldatenfriedhof in
Sabile ( dt. Zabern). Der Bund deutsche
Kriegsgräberfürsorge kann nicht sagen, ob dieser
Soldatenfriedhof noch existiert bzw. zu besuchen
ist. Meine Frage,: Weiß vielleicht jemand, ob
dieser Friedhof in Sabile noch zu besuchen ist?
Mein Vater äußerte den Wunsch, das Grab seines
Vaters noch einmal zu sehen.
  19.03.2007 08:40:00
Kommentar:
Hallo Rochus, Sabile liegt gut 40 km nördlich von Saldus und ist auf aktuellen lettischen Straßenkarten gut zu finden. Wenn sich dort ein Wehrmachtsfriedhof befand und dieser noch nicht vom Volksbund umgebettet wurde, dann müssten sich die Gräber eigentlich auch noch dort befinden. Mit großer Sicherheit werden diese aber oberirdisch zumindest nicht mehr zu sehen sein. Da müsste man vor Ort noch Zeitzeugen befragen, um nähere Informationen zu erhalten. Viele Grüße aus der Pfalz - Michael
21 Heiko Kreßin aus Friedrichroda/Thüringen schrieb:
Hallo!

Mein Großvater, Heini Decker, war
Kompaniechef einer Bäckerkompanie in der
Kurlandarmee. Er kam nach der Kapitulation
nach Workuta. Gibt es noch lebende
Kameraden von Ihm? Würde mich freuen,
wenn ich Nachricht bekommen würde.
MfG H.Kressin
  10.03.2007 23:47:29
Kommentar:
Hallo Heiko, hierzu wäre es natürlich sehr hilfreich, wenn die genaue Einheit bekannt wäre. Gruß Michael
20 Maren aus Hattstedt schrieb:
Ich habe über den Suchdienst des roten Kreuzes
etwas über den Einsatz meines Vaters im Krieg
erfahren.
Er war bis zur Kapitulation in Kurland bei Barta
als 24 jähriger soldat. Er gehörte dem 5./
Inf.Rgt. 26-- später Füsilier Rgt.26 an. Er war
Kradmelder
Gefangenschaft in Windau - Lettland.
Salaspilz--Riga. Moskau 435 und in Obschino-Moskau.
Am 4.11.1949 wurde er schwer krank aus der
Gefangenschaft nach Haus gelassen.
Mit Hochachtung gedenke ich der Menschen die
damals als ganz junge Männer eingezogen wurden.Sie
haben ihre Jugend verloren und haben sich nie von
diesen furchtbaren Erlebnissen erholt.Das was sie
erlebt haben kann man nie vergessen.
  10.03.2007 23:04:01
19 Max schrieb:
Kann mir einer sagen wo das
Grenadier -Regiment 6 von Sept. bis
Nov. 1944 stand
  18.02.2007 20:16:42
Kommentar:
Hallo Max, das Grenadier-Regiment 6 gehörte zur 30. Infanterie-Division. Im August 1944 lag die Division ca. 45 westlich von Pleskau. Gegen Ende September 1944 zog sie sich in das Gebiet etwa 12 km westlich von Valka zurück. Bis zum 10 Oktober geht es über Riga bis nördlich von Tukums. Am 12.und 13. Oktober treffen die ersten Verbände der 30. ID nördlich der Bahnlinie Preekuln – Vainode ein. Am 22. November 1944 erfolgte die Verlegung ins Gebiet südwestlich Preekuln. Viele Grüße Michael

© Andreas Emrich 2005-2007